Über die Uraufführung des musiktheatralischen Werks La vita nova nach Dante Alighieri am Renaissance-Theater Berlin und bei Bayer Kultur, Leverkusen, März 2010:

»Mit seinem Debüt als Bühnenkomponist zeigt Uri Rom, wie er kompositorisch mit den Stilen von Renaissance bis Moderne zu spielen versteht, und wie er, ohne den großen Bogen aus den Augen zu verlieren, für eine eigene Note sorgt. Der breit gefächerten stilistischen Vielfalt entspricht der multifunktionale Einsatz des fünfköpfigen Instrumental-Ensembles, dessen Gitarrist auch das Schlagwerk bedient, während der Klarinettist auch die Flöte spielt. Kühn mischt Rom Harfe mit Elektrogitarre, Oboe d´amore mit Saxophon und wirkungsvollen Schlagzeug-Akzenten. Ein neuntöniges Thema, der im Text angesprochenen Symbolik der Zahl Neun für Beatrice entsprechend, schafft eine verklammert leitmotivische Verzahnung der Affekte.

Der Komponist vermag auch, einen ›süßen‹ Gesang zu schreiben, Vorlagen zu schaffen für die Nuancenvielfalt der Sopranistin zwischen Bel canto (wiederholt auch in italienischer Sprache) und Balladenton, Theatermusik im besten Sinne. Roms Tonsprache alludiert Madrigale, Strawinsky und Puccini. Und wenn im Fiebertraum Dantes Beatrice sein Herz verspeist, so setzt der Komponist exzessiven Sprechgesang à la Schönbergs ›Pierrot Lunaire‹ ein, dem opernhafte Ariosi folgen, in einer frei schwebenden Tonalität.

... Die Sopranistin Janet Williams obsiegt mit ihrer Persönlichkeit, Ausdruckskraft und Intensität... und ihr Gesang der Beatrice-Sonette Dantes bringt nicht nur den am Tisch schmachtenden Dichter, sondern glücklicherweise auch das Publikum aus dem Häuschen... In musikalischer Hinsicht war der Abend ein Gewinn.«

 

(Peter P. Pachl, NMZ, 15. März 2010)                             | Für Hörproben klicken Sie hier.

 

 

»Komponist Uri Rom hat die Verse in unterschiedlichste Melodien gebannt. Mal toskanisches Volkslied, mal Arie, mal Kunstlied. Begleitet von einem fünfköpfigen Ensemble verwandelt sich die Performance dabei zuweilen in eine Mini-Oper... Das Publikum lauscht selig.«

 

(Ulrike Borowczyk, Berliner Morgenpost, 25. März 2010)  | Für Hörproben klicken Sie hier.

 

 

 

 

Über die Uraufführung der Fantasie für Violine, Violoncello und Klavier Modern Times im Rahmen der 19. Internationalen Musiktage Freden am 2. August 2009:

 

»Donnernder Applaus für Uri Rom - camerata freden spielt sein Auftragswerk ›Modern Times‹ in der Zehntscheune und begeistert die Zuhörer... camerata freden spielte ›Modern Times‹ - ein quicklebendiges Stück... Der Komponist bekam donnernden Applaus, wurde auf der Bühne gefeiert«

(Susanne Diehl, Alfelder Zeitung vom 4. August 2009)  | Für einen Mitschnitt klicken Sie hier.

 

Über die Ergänzung von Mozarts Hornkonzertsatz-Fragment in E-Dur KV 494a:

»Unabhängig vom Eindruck, daß dieser Satz für ein Hornkonzert Mozarts zu lang sein könnte, ... gelingt Rom eine der Mozartschen Idiomatik stark angenäherte, in jeder Hinsicht wohlüberlegte und künstlerisch ein­leuchtende Lösung. Zumindest klingt die Komposition, die am 26. November 2006 im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie ihre Uraufführung erlebte, deutlich nach Mozart... Das ist gewiß das beste, was man über solche Ergänzungskompositionen sagen kann.«

(Ulrich Konrad, Acta Mozartiana 2007/Heft 1+2)            | Für einen Mitschnitt klicken Sie hier.

 

Über die Ersteinspielung der Oper Die Schweizer Familie (Weigl/Castelli):

»Uri Rom leitet den Chor und das Orchester Dreieck in einer feinen Interpretation mit manchen attraktiven musikalischen Momenten. Alle tragen zu einer starken Aufführung bei, die nie versucht, den fragilen Charme des Werks zu überladen.«

(Robert Hugill, MusicWeb International)                        | Für Hörproben klicken Sie hier.


»Der aus Tel Aviv stammende Dirigent Uri Rom leitet Chorus & Orchestra Dreieck, aus Musikern Deutschlands, Österreichs und der Schweiz zusammengestellte Ensembles. Man trifft einen locker, beschwingten Singspielton, behält die Übersicht in den zahlreichen Ensembles und vermeidet richtigerweise jeden romantisierenden Sound. Ein junges, spiel- und singfreudiges Ensemble kann den Reiz des gut zweistündigen Werkes einfangen und vermitteln, was den Erfolg einst ausmachte.«

(Uwe Schneider, Klassik.Com 07.05.2006)                     | Für Hörproben klicken Sie hier.